Akupunktur

 

Die Akupunktur ist Teil der TCVM (Traditionellen Chinesischen Veterinär Medizin). Die chinesische Medizin versteht ein Individuum als "Verdichtung von Energetischem". Das energetische Potenzial nennen die Chinesen Qi. Das Qi fließt in Leitbahnen durch den Körper.

 

In der westlichen Medizin wird mit der "Kausal-Analyse", also der Erfassung von messbaren Daten ein "Befund" erhoben. Das "Befinden" wird oft ausgeklammert. Liegen noch keine pathologischen Werte vor, gilt der Patient als gesund. Nervöse, niedergeschlagene oder deprimierte Pferde, Pferde mit Rückenschmerzen (ohne westliche Diagnose), Asthmatikern kann Linderung geschaffen werden, aber sie können nicht geheilt werden. 

 

Das Behandlungsziel der Akupunkturtherapie nach Gesichtspunkten der chinesischen Medizin ist, den Qi-Fluß zu erreichen und zu modulieren. Alle energetischen Auffälligkeiten, Soma und Psyche betreffend, also die energetische Gesamtsituation wird erfasst und eine chinesische Diagnose wird erstellt.

 

Alle Beobachtungen, Berichte, Lebensäußerungen, Symptome werden in ein Entsprechungssystem geordnet.

 

Die krankheitsauslösenden Faktoren werden bestimmt und die Abweichungen werden nach den 8 Leitkriterien erfasst.

 

Mit Hilfe des Wissens über das Qi, Yin und Yang, der Fünf Wandlungsphasen, die Funktionskreise, der Leitbahnen kann eine chinesische Diagnose erstellt werden. Das Wissen über die 361 Akupunkturpunkte mit ihrer Lage, Qualifikation, Wirkung und Indikation ermöglicht eine nachhaltige Behandlung.